Hass – La Haine | französischer Ghettofilm

Wer grundsätzlich keine schwarz/weiss Filme guckt, der verpasst mit dem französischen Film Hass definitiv einen spitzenmäßigen Ghettofilm mit geilen Dialogen und teilweise sehr guten Schauspielern..

Der Film entstand vor den großen und international bekannten Unruhen in den Pariser Vorstädten und ist somit immer noch mehr als aktuell. In Hass dreht sich alles um das alltägliche Leben dreier arbeitsloser Jugendlichen im Pariser Problemviertel Banlieue. Die Geschichte des Films ist eigentlich nicht so wichtig. Vielmehr liegt der Focus des Films auf dem täglichen Leben der Jugendlichen, er beschreibt die Perspektivlosigkeit und die daraus resultierende Gewalt. Hass (La Haine) ist sehr realistisch und nicht so ein typischer aufreisserischer und gewaltverherlichender Ghettofilm. Aber auch die Schauspieler machen ihre Sache sehr gut, vor allem dem damals noch unbekannten Vincent Cassel nimmt man seine Rolle als durchgeknallter Vollassi mehr als ab.

hass

Die drei Jugendlichen Vince, Hubert und Said, hängen eigentlich den ganzen Tag nur so ab. Als bei den nächtlichen Krawallen ein jugendlicher von der Polizei ins Koma geschossen wird, beschliesst Vince sich an der Polizei zu rächen, falls der Junge sterben sollte. Doch natürlich kommt alles anders und die drei Jugendlichen machen einen Ausflug in die Pariser Innenstadt… usw.

Fazit
Der Film hat alles was ein guter Ghettofilm braucht. Er ist sehr realistisch, teilweise sogar phoetisch, gibt interessante Einblicke in die Pariser Vorstädte, der Humor stimmt auch und die Charaktere könnten nicht besser ausgesucht sein. Hass ist einfach ein extrem cooler Film!

Originaltitel: La Haine
Erscheinungsdatum: 1995
Regie: Mathieu Kassovitz
Schauspieler: Vincent Casell, Hubert Koundé, Said Taghmaoui

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