Der Film basiert nicht nur auf der wahren Geschichte des bekanntesten deutschen Hackers Karl Koch, er gibt auch Einblicke in die frühe Computerszene der 80er Jahre. Nicht nur für Computerfreaks!
Karl Koch (August Diehl), Computerhacker der ersten Stunde und Friedensaktivist, macht sich aufgrund des Buches Illuminatus, auf die Suche nach den Hintergründen der Macht. Über einen Bekannten mit Beziehungen zum KGB, fängt Karl Koch an, westliche Computer zu Hacken und verkauft die Informationen an die Russen in der DDR. Doch Karl steigert sich, nicht nur aufgrund des hohen Kokainkonsums immer weiter in seine Illuminati-Phantasien rein, bis er irgendwann völlig paranoid wird.

Fazit
Tolle und wahre Geschichte des Hackers Karl Koch, hervorragend gespielt von August Diehl. Der Film beginnt mitten in einer Antiatomkraft Demonstration in Brokdorf, man erfährt viel über die Anfangszeit der Homecomputer und bekommt eine Prise Kalte Krieg Athomsphäre mit. Ich kenne keinen realistischeren und informativeren Computer-, bzw. Hackerfilm.
Erscheinungsdatum: 1998
Regie: Hans-Christian Schmid
Schauspieler: August Diehl, Jan-Gregor Kremp, Dieter Landuris, Peter Fitz, Fabian Busch…
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